Foodsharing heißt: Essen teilen statt wegwerfen.
Auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ist zu lesen: "Die meisten von uns haben nicht das Gefühl, viele Lebensmittel wegzuwerfen. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt: Dieses Gefühl täuscht. Nach einer Baseline-Erhebung des BMEL für das Jahr 2015 wirft jeder von uns pro Jahr mindestens 75 Kilogramm Lebensmittel weg. Insgesamt landen in Privathaushalten 6,1 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Fast die Hälfte der Lebensmittelabfälle wären vermeidbar gewesen."
Unsere Foodsharing-Kühlschränke, die "Fairteiler" (in der Nordstadt an der Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Str. 33; in Drispenstedt an der St. Thomas-Kirche, Ehrlicherstr. 9), gehen gegen diesen Missstand an. Jede*r kann das, was er oder sie zu viel hat, in den Kühlschrank hineintun oder auch etwas herausnehmen. Dieses geschieht auf eigene Gefahr. Die foodsharing-Regeln sind auf dem Kühlschrank aufgeklebt. Die Fairteiler sind rund um die Uhr zugänglich.
Regelmäßig sind Lebensmittelretter*innen unterwegs, die übrig gebliebene Lebensmittel von Geschäften abholen. Außerdem wird der Fairteiler von Ehrenamtlichen betreut und gepflegt.
Machen Sie mit beim foodsharing und werden Lebensmittelretter*in!
+++ Wegen Dachsanierungsarbeiten und Umbau der Lutherwiese musste der Nordstädter Fairteiler abgebaut und eingelagert werden und steht derzeit leider nicht zur Verfügung. +++
Über 7 Jahre hatte der Fairteiler seinen festen Ort hier auf dem Gelände der Martin-Luther-Kirche in der Nordstadt. Erst unter dem sogenannten Luther-Grill, dann unter dem Laubengang. Durch die Umbaumaßnahmen- Einrüstung der Kirche und dem Laubengang- musste er nun weichen.
Wir wissen, dass der Kühlschrank ein wichtiger Ort ist, bei dem Lebensmittel geteilt und gerettet werden. Nun bitten wir darum, die anderen Fairteiler an der Andreaskirche, in Himmelsthür an der Pauluskirche und in Drispenstedt an der St. Thomas Kirche zu nutzen. Wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, werden wir einen neuen Platz finden und den Fairteiler wieder aktivieren.
Katrin Bode